Susanne Gritschneder

Mezzosopran

Susanne Gritschneder wurde in München geboren und erhielt ihren Gesangsunterricht bei Veronika Castiglione. 2021 schloss sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule der Künste in Bern in der Gesangsklasse von Prof. Elisabeth Glauser mit Auszeichnung ab. Wichtige Impulse erhielt sie durch die Zusammenarbeit mit Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson und Wolfram Rieger bei internationalen Meisterkursen. Die junge Sängerin war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Richard Wagner Verbandes München, erhielt ein Erasmusstipendium der Europäischen Union, ist erste Preisträgerin der Kiefer Hablitzel Stiftung und des Schweitzer Tonkünstler Verbandes, Preisträgerin des Gesangswettbewerbs der Richard Strauss Gesellschaft 2009 und wurde zur Nachwuchssängerin 2010 der zentralen Bühnenvermittlung Deutschlands (ZAV) gewählt.

Durch die COVID-19 Pandemie wurde ihr Hausdebut an der Oper Lausanne in der Uraufführung „Havel“ von Christian Favre auf 2023 verschoben. Susanne Gritschneder konnte allerdings während des Lockdowns beim Schweitzer Rundfunk einen live übertragenen Liederabend mit Werken von Johannes Brahms, Ethel Smyth und Robert Schumann gestalten.

Sie gab ihr Debut an der Oper Frankfurt 2019 als Fortuna (Madernas: Satyricon), seit 2015 trat sie in verschiedenen Rollen an der Oper Leipzig auf, so unter anderem als Suzuki (Puccini: Madama Butterfly), Flosshilde (Wagner: Das Rheingold), Schwertleite (Wagner: Die Walküre), Stimme von oben (Wagner: Parsifal), Mother Goose (Stravinsky: The Rake’s Progress), Dritte Dame (Mozart: Die Zauberflöte). Als Ensemblemitglied am Theater St. Gallen, wo sie von 2012-2017 fest engagiert war, sang sie Rollen wie Mary (Wagner: Der fliegende Holländer), La Cieca (Ponchielli: La Gioconda), Brigitta (Korngold: Die tote Stadt), Olga (Tschaikowsky: Eugen Onegin), Maddalena (Verdi: Rigoletto), Afra (Catalani: La Wally) und Dryade (Strauss: Ariadne auf Naxos).

Ihre rege Liederabend- und Konzerttätigkeit führe sie unter anderem zum Yehudi Menuhin Festival in Gstaad, in die Filharmonia Lodz (Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen mit dem Arthur Rubinstein Orchester unter Enrico Delamboye) sowie zum Richard Strauss Festival nach Garmisch-Partenkirchen als Dryade in einer konzertanten Aufführung von Ariadne auf Naxos mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ulf Schirmer. Liederabende führen sie unter anderem zum Heidelberger Frühling, in die Philharmonie Köln, in die Alte Vogtei zu Burgkunststadt, an den Münchner Gasteig und in das Konzerthaus Bern.

Nach Ihrem Operndebut 2005 als Lapák (Janacek: Das schlaue Füchslein) am Stadttheater Freiburg Breisgau gastierte sie unter anderem als Zia Principessa (Puccini: Suor Angelica) an der Opera di Savona, Princesse Linette (Prokovjev: Die Liebe zu den drei Orangen) unter Mihail Jurowski mit dem Orchestre de la Suisse Romande, als Dritte Dame am Stadttheater St. Gallen und im Rahmen der Ruhrtriennale 2012 als Sängerin in John Cages‘ Europeras I&II in der Regie von Heiner Goebbels.

Als gefrage Konzertinterpretin umfasst ihr Repertoire die Werke von Johann Sebastian Bach, Händels Messias, die Stabat Mater von Pergolesi und Dvorak, Rossinis Petite Messe Solquelle, Verdis Messa da Requiem, die Lieder eine fahrenden Gesellen, Kindertotenlieder, und Rückertlieder von Gustav Mahler und die Wesendonck Lieder von Richard Wagner.

 

Kalender

  • Larina

    Tschaikowski: Onegin

    Opéra de Lausanne
    3., 6., 8., 10. April 2022

  • Alt

    Bach: Weihnachtsoratorium

    Altenberger Dom
    18., 19. Dezember 2021

  • Mezzosopran

    Rossini: Stabat Mater

    Französische Kirche Bern
    10. Dezember 2021
    Stadtkirche Thun
    12. Dezember 2021

  • Mezzosopran

    Mozart: Requiem in d-moll

    Lutherkirche Konstanz
    21. November 2021